Handelsplattform für gebrauchte E-Fahrzeuge: Kostenvorteile nutzen, Fuhrparks modernisieren
Gebrauchte E‑Autos entlasten das Budget doppelt: Sie kosten weniger in der Anschaffung und senken die laufenden Mobilitätskosten deutlich. Für Gemeinden entsteht dadurch zusätzlicher finanzieller Spielraum, um Fuhrparks zu modernisieren.
Gebraucht spart doppelt
Wer in ein Elektroauto investiert, zahlt zunächst noch mehr als für einen regulären Verbrenner, was insbesondere auf die verbaute Batterie zurückzuführen ist. Die Preise für Batterien sinken jedoch tendenziell. Zwischen 2010 und 2022 sank der Preis für Lithium-Ionen-Akkus um 88 Prozent. Werden zudem alle Kostenpunkte berücksichtigt, also die laufenden Kosten für Wartung, Versicherung und Energie, gleichen sich die anfangs höheren Anschaffungskosten schon nach wenigen Jahren aus.
Gebrauchte E‑Fahrzeuge bieten einen doppelten Vorteil: Sie sind in der Anschaffung wesentlich günstiger als Neuwagen und ihre Betriebskosten liegen weit unter jenen von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Strom statt Diesel oder Benzin bedeutet niedrigere Energiekosten – ein entscheidender Faktor für kommunale Fuhrparks, Bauhöfe oder mobile Dienste.
Viele Gemeinden stehen derzeit vor der Herausforderung, ihre Ausgaben gut im Blick zu behalten und trotzdem wichtige Aufgaben zu erfüllen. Gerade beim Fuhrpark lässt sich viel bewegen – und genau hier bietet die Handelsplattform für gebrauchte E‑Fahrzeuge des klimaaktiv mobil Partners Instadrive eine spannende Chance.
Langlebige Batterien
In Österreich beträgt die durchschnittliche tägliche Fahrstrecke etwa 35 Kilometer – ein Wert, den moderne Elektroautos ohne Probleme mehrfach am Tag zurücklegen können. Viele aktuelle Modelle erreichen Reichweiten von rund 450 Kilometern und darüber hinaus. Der aktuelle Autotest des ADAC weist sogar Modelle aus, die zwischen 550 und 750 Kilometer Reichweite schaffen.
Mit zunehmendem Alter verliert jede Batterie an Leistungsfähigkeit, doch der Rückgang verläuft bei modernen Akkus langsam. Viele Hersteller geben deshalb eine langfristige Garantie ab: Selbst nach acht Jahren Nutzung oder rund 160.000 gefahrenen Kilometern soll der Energiespeicher noch etwa 70 Prozent seiner ursprünglichen Kapazität erreichen. Ein Elektroauto, das zu Beginn rund 500 Kilometer pro Ladung schaffte, bietet damit auch nach vielen Jahren noch ungefähr 350 Kilometer Reichweite – ein Wert, der den täglichen Mobilitätsbedarf der meisten Menschen weit übertrifft.
Schonen Sie die Batterie:
Die Schnellladefunktion ist praktisch, wenn es schnell gehen muss, doch langsames Laden (z.B. über Nacht) schont die Batterie.
Im Idealfall laden Sie die Batterie, noch bevor diese 20 Prozent unterschreitet, und beenden den Ladevorgang bei 80 Prozent. Wenn Sie die Kapazität in diesem Bereich halten, verringert sich der Verschleiß.
Steht ein Elektroauto über einen längeren Zeitraum ungenutzt, kann der Akkustand zu weit absinken. Diese sogenannte Tiefentladung belastet die Batterie und kann ihre Lebensdauer verkürzen.
Zahl der Ladepunkte wächst stetig
Die Zahl der öffentlichen Ladepunkte ist in den letzten fünf Jahren stark angestiegen. Waren es 2021 noch 10.422 Ladepunkte in Österreich, stehen mit Stand Jänner 2026 bereits 36.028 Ladepunkte zur Verfügung.
Auf ladestellen.at können Sie sich einen Überblick über die Ladepunkte in Ihrer Nähe machen.
Als Gemeinde ist auch eine Kombination aus eigner Photovoltaikanlage mit E-Auto denkbar – so bleiben Sie unabhängig. Grob reicht dabei bereits eine Fläche eines Carports aus, um im Jahr 9.500 Kilometer fahren zu können.