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Maßnahme des Monats März

Fahrradfit in den Frühling

Mit steigenden Temperaturen beginnt für viele Beschäftigte wieder die Fahrradsaison. Unternehmen können mit einfachen Maßnahmen dazu beitragen, Fahrräder und E-Bikes fit für den Arbeitsweg zu machen und so gesunde, klimafreundliche Mobilität zu fördern.

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So wird das Fahrrad fit für den Weg zur Arbeit

Steigende Temperaturen läuten in Österreich für viele den Beginn der Fahrradsaison ein. Damit fahren auch wieder mehr Menschen mit dem Fahrrad zur Arbeit. Unternehmen können ihre Mitarbeitenden mit kleinen Maßnahmen und niederschwelligen Angeboten beim Umstieg auf das Fahrrad unterstützen. Davon profitiert nicht nur die Belegschaft, sondern auch der Betrieb, denn: Aktive Mobilität wirkt gesundheitsfördernd und kann die Anzahl der Krankenstandstage reduzieren.

Damit der Weg zum Arbeitsplatz besonders angenehm mit dem Fahrrad oder E-Bike zurückgelegt werden kann, ist eine regelmäßige Servicierung empfehlenswert. Spätestens wenn Räder im Winter bei fordernden Witterungsverhältnissen eingesetzt oder längere Zeit nicht verwendet wurden, ist eine Wartung sinnvoll. Es gibt einige Aktionen und dauerhafte umsetzbare Maßnahmen, die Unternehmen setzen können, um die Fahrräder ihrer Mitarbeitenden für den Arbeitsweg fit zu machen.  So wird eine klimafreundliche Anreise belohnt und ein Beitrag zur betrieblichen Gesundheitsvorsorge sowie zur Erreichung der Klimaziele geleistet.

© TU Graz/Lunghammer
Radreparaturstation und Automat mit Fahrradschläuchen an der TU Graz

Radservicestationen

An Radservicestationen stehen unterschiedliche Werkzeuge zur Verfügung, um selbstständig kleinere Reparaturen am Fahrrad durchzuführen. Mit Luftpumpen oder Kompressoren können Reifen aufgepumpt werden, mit Schraubenziehern, Sechskantschlüsseln, Zangen, Imbusschlüsseln lassen sich Schrauben nachziehen und wackelige Komponenten fixieren.

Radzubehör

An einer Radservicestation können nur kleinere Defekte behoben werden. Werden vor Ort Ersatzteile angeboten, können Mitarbeitende auch größere Reparaturen selbst durchführen. Bieten Sie zum Beispiel entsprechende Automaten mit Radschläuchen, Bremsbelägen, Reflektoren und Lichtern an.

Reparatur-Workshops

Bei der Anschaffung einer Radservicestation kann es sinnvoll sein, Reparatur-Workshops zu organisieren. Diese können entweder von reparaturaffinen Mitarbeitenden selbst durchgeführt oder bei lokalen Fahrradhändler:innen gebucht werden.

Radservicetage

In Zusammenarbeit mit lokalen Fahrradhändler:innen können Unternehmen ihren Mitarbeitenden an bestimmten Tagen Radservices anbieten. Eine Fahrradwartung kann dabei kostenfrei angeboten werden, während Ersatzteile oder größere Reparaturen üblicherweise von den Mitarbeitenden selbst bezahlt werden müssen. Die Vorbereitung von buchbaren Zeitslots während der Arbeitszeit vereinfacht den Ablauf, verhindert lange Wartezeiten und macht das Angebot niederschwellig.

Radwaschanlage

Um Schäden am Fahrrad vor einer Reparatur sichtbar zu machen, sollte es gereinigt und von Schmutzablagerungen befreit werden. Durch regelmäßige Reinigung können außerdem Rostschäden vermieden werden. Die Ausgestaltungsmöglichkeiten reichen von einem einfachen Wasseranschluss mit Schlauch bis hin zu einer vollautomatischen Radwaschanlage.

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Grundausstattung des Fahrrads: Darauf ist zu achten

Die Grundausstattung des Fahrrads wird in der Straßenverkehrsordnung geregelt. Ein straßenverkehrstaugliches Fahrrad muss folgende Komponenten aufweisen:

  • Klingel oder Hupe
  • Weißes Vorderlicht: bei guter Sicht nicht notwendig
  • Weißer Rückstrahler
  • Gelbe Reflektoren an den Pedalen
  • Reflektorstreifen an Reifen oder Speichenreflektoren wie Katzenaugen oder Reflektorstäbchen
  • Rotes Rücklicht: bei guter Sicht nicht notwendig
  • Roter Rückstrahler 
  • Zwei voneinander unabhängige, funktionsfähige Bremsen
© BMIMI

Tipp: Diese und weitere Infografiken können lizenz- und kostenfrei verwendet werden. Nutzen Sie die Grafiken zum Beispiel für Aussendungen an die Mitarbeitenden. 
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