Förderungen für Elektromobilität in Österreich
Elektromobilität wird in Österreich durch zahlreiche Förderprogramme unterstützt und erleichtert Privatpersonen, Unternehmen, Gemeinden und Vereinen den Umstieg auf umweltfreundliche Mobilität. Die nachfolgend beschriebenen Förderungen sind teilweise nicht mehr geöffnet, bieten jedoch einen Überblick über Inhalte und Schwerpunkte der bisherigen Förderlandschaft im Bereich E‑Mobilität.
Was ist eMove Austria?
„eMove Austria“ bündelt alle Förderprogramme zur E-Mobilität unter einem gemeinsamen Dach.
eCharge: Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur
eBus: Förderung emissionsfreier Busflotten im öffentlichen Verkehr
eTruck: Förderung emissionsfreier Nutzfahrzeuge und Infrastruktur
eRide: Förderung aller Individual-E-Fahrzeuge im privaten und betrieblichen Bereich.
eCharge: Ladeinfrastruktur
Das Förderprogramm LADIN fördert den Aufbau von Schnellladestationen ab 50 kW Leistung – insbesondere in bisher unterversorgten Regionen abseits der großen Hauptverkehrsachsen. Voraussetzung ist, dass der Strom aus erneuerbaren Energien stammt. Im Jahr 2024 wurden mehr als 200 zusätzliche Ladepunkte errichtet. Dadurch reduzierte sich die durchschnittliche Entfernung zur nächsten Schnellladestation auf weniger als sechs Kilometer.
Status: Aktuell ist der Fördercall nicht geöffnet.
eBus: Dekarbonisierung des öffentlichen Verkehrs
Das Förderprogramm EBIN unterstützt Verkehrsbetriebe bei der Umstellung ihrer Busflotten auf emissionsfreie Antriebe. Mit Ende des ersten Quartals 2026 sind in Österreich bereits über 600 batterieelektrische Busse im Einsatz.
Status: Aktuell ist der Fördercall nicht geöffnet.
eTruck: Emissionsfreie Nutzfahrzeuge
Mit dem Förderprogramm ENIN werden Unternehmen bei der Transformation ihrer Lkw-Flotten der Klassen N2 und N3 auf emissionsfreie Antriebstechnologien unterstützt. Der Anteil batterieelektrischer Fahrzeuge an den Neuzulassungen hat 2024 drei Prozent erreicht, aber es gibt noch Wachstumspotenzial.
Status: Aktuell ist der Fördercall nicht geöffnet.
eRide: Individual-E-Fahrzeuge und Ladeinfrastruktur
Die Förderschiene eRide wird über umweltfoerderung.at abgewickelt.
E-Zweiräder (Betriebe, Gemeinden und Private)
Gefördert wird die Anschaffung neuer Zweiräder der Klassen L1e und L3e mit reinem Elektroantrieb (E-Mopeds und E-Motorräder). Eine Förderung ist nur möglich, wenn die Fahrzeuge ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energieträgern betrieben werden.
Status: Aktuell ist der Fördercall nicht geöffnet.
Standsäulen und Wallboxen (Betriebe und Gemeinden)
Gefördert wird die Errichtung von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Form von Standsäulen und Wallboxen, die ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energieträgern bereitstellen.
Status: Aktuell gibt es keine offenen Fördermittel.
Kommunikationsfähige Ladestationen oder kommunikationsfähige intelligente Ladekabel (Private)
Gefördert werden kommunikationsfähige Ladestationen, Wallboxen sowie intelligente Ladekabel.
Status: Aktuell ist der Fördercall nicht geöffnet.
(E-)Transporträder und (E-)Falträder (Private)
Gefördert werden Transporträder und Falträder mit und ohne elektronischem Antrieb.
- (E-)Transporträder: Das Zuladegewicht exkl. Fahrer:in muss mindestens 60 kg betragen, die Leistung maximal 600 W und die Höchstgeschwindigkeit maximal 25 km/h.
- (E-)-Falträder: Das Faltmaß darf 110x80x40 cm nicht überschreiten.
Bitte beachten Sie, dass eine Förderung von Fahrrädern mit Elektroantrieb nur möglich ist, wenn der Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energieträgern stammt.
Gefördert werden zudem nur solche Fahrzeuge, für die beim Kauf ein großes, kostenfreies Fahrradservice gewährt wurde.
Status: Aktuell ist der Fördercall nicht geöffnet.
Zero Emission Mobility
Aktuell keine Einreichungen mehr möglich. Nach Ende der Einreichfrist werden die Projekte bzw. Angebote in einem Juryverfahren bewertet und gereiht. Die Förderentscheidung liegt voraussichtlich im Mai 2026 vor.
Details zur Förderung finden Sie auf der Seite der Förderabwicklungsstelle, der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG)