© BMIMI/Unart/Ashley Gilbertson

Förderungen für Elektromobilität in Österreich

Elektromobilität wird in Österreich durch zahlreiche Förderprogramme unterstützt und erleichtert Privatpersonen, Unternehmen, Gemeinden und Vereinen den Umstieg auf umweltfreundliche Mobilität. Die nachfolgend beschriebenen Förderungen sind teilweise nicht mehr geöffnet, bieten jedoch einen Überblick über Inhalte und Schwerpunkte der bisherigen Förderlandschaft im Bereich E‑Mobilität.

© BMIMI/Unart/Ashley Gilbertson

Was ist eMove Austria?

eMove Austria“ bündelt alle Förderprogramme zur E-Mobilität unter einem gemeinsamen Dach. 

  • eCharge: Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur

  • eBus: Förderung emissionsfreier Busflotten im öffentlichen Verkehr

  • eTruck: Förderung emissionsfreier Nutzfahrzeuge und Infrastruktur

  • eRide: Förderung aller Individual-E-Fahrzeuge im privaten und betrieblichen Bereich.

eCharge: Ladeinfrastruktur

Das Förderprogramm LADIN fördert den Aufbau von Schnellladestationen ab 50 kW Leistung – insbesondere in bisher unterversorgten Regionen abseits der großen Hauptverkehrsachsen. Voraussetzung ist, dass der Strom aus erneuerbaren Energien stammt. Im Jahr 2024 wurden mehr als 200 zusätzliche Ladepunkte errichtet. Dadurch reduzierte sich die durchschnittliche Entfernung zur nächsten Schnellladestation auf weniger als sechs Kilometer.

Status: Aktuell ist der Fördercall nicht geöffnet.

© BMIMI (BMK)/Andrea Leindl

eBus: Dekarbonisierung des öffentlichen Verkehrs

Das Förderprogramm EBIN unterstützt Verkehrsbetriebe bei der Umstellung ihrer Busflotten auf emissionsfreie Antriebe. Mit Ende des ersten Quartals 2026 sind in Österreich bereits über 600 batterieelektrische Busse im Einsatz. 

Status: Aktuell ist der Fördercall nicht geöffnet.

eTruck: Emissionsfreie Nutzfahrzeuge

Mit dem Förderprogramm ENIN werden Unternehmen bei der Transformation ihrer Lkw-Flotten der Klassen N2 und N3 auf emissionsfreie Antriebstechnologien unterstützt. Der Anteil batterieelektrischer Fahrzeuge an den Neuzulassungen hat 2024 drei Prozent erreicht, aber es gibt noch Wachstumspotenzial.

Status: Aktuell ist der Fördercall nicht geöffnet.

eRide: Individual-E-Fahrzeuge und Ladeinfrastruktur

Die Förderschiene eRide wird über umweltfoerderung.at  abgewickelt. 

E-Zweiräder (Betriebe, Gemeinden und Private)

Gefördert wird die Anschaffung neuer Zweiräder der Klassen L1e und L3e mit reinem Elektroantrieb (E-Mopeds und E-Motorräder). Eine Förderung ist nur möglich, wenn die Fahrzeuge ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energieträgern betrieben werden. 

Status: Aktuell ist der Fördercall nicht geöffnet.

 

Standsäulen und Wallboxen (Betriebe und Gemeinden)

Gefördert wird die Errichtung von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Form von Standsäulen und Wallboxen, die ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energieträgern bereitstellen. 

Status: Aktuell gibt es keine offenen Fördermittel.

Kommunikationsfähige Ladestationen oder kommunikationsfähige intelligente Ladekabel (Private)

Gefördert werden kommunikationsfähige Ladestationen, Wallboxen sowie intelligente Ladekabel.

Status: Aktuell ist der Fördercall nicht geöffnet.

(E-)Transporträder und (E-)Falträder (Private)

Gefördert werden Transporträder und Falträder mit und ohne elektronischem Antrieb.

  • (E-)Transporträder: Das Zuladegewicht exkl. Fahrer:in muss mindestens 60 kg betragen, die Leistung maximal 600 W und die Höchstgeschwindigkeit maximal 25 km/h.
  • (E-)-Falträder: Das Faltmaß darf 110x80x40 cm nicht überschreiten.

Bitte beachten Sie, dass eine Förderung von Fahrrädern mit Elektroantrieb nur möglich ist, wenn der Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energieträgern stammt.
Gefördert werden zudem nur solche Fahrzeuge, für die beim Kauf ein großes, kostenfreies Fahrradservice gewährt wurde.

Status: Aktuell ist der Fördercall nicht geöffnet.

 

© BMIMI/Andrea Leindl

Zero Emission Mobility 

Aktuell keine Einreichungen mehr möglich. Nach Ende der Einreichfrist werden die Projekte bzw. Angebote in einem Juryverfahren bewertet und gereiht. Die Förderentscheidung liegt voraussichtlich im Mai 2026 vor.

Details zur Förderung finden Sie auf der Seite der Förderabwicklungsstelle, der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG)

Erfahren Sie mehr

Ansicht von oben über eine Straße mit anliegendem Gehweg und Radweg. Zu sehen sind Räder, ein Transportrad, Bus, Elektroauto, viele zu Fuß gehende © klimaaktiv mobil/Stephan Huger

Mobilitätsmasterplan 2030

Österreichs Strategie für die Mobilität
2 Personen gehen am Weg entlang, eine davon schiebt ein Fahrrad © istock.com/Sasiistock

Masterplan Radfahren und Masterplan Gehen

Österreichs Strategien für die Aktive Mobilität
Ein Raumplan auf dem gerade mit Stift, Lineal und Zirkel gearbeitet wird © iStock.com/Tao55

Lokales Fußverkehrskonzept

Vom Plan bis zur Umsetzung - jetzt Förderung abholen
Ein breiter Geh- und Radweg mit Kindern auf Roller und Rad. Dahinter eine Straße mit Bus und E-Auto © klimaaktiv mobil/Stephan Huger

Richtlinien und Vorschriften für das Straßenwesen

Klimarelevante RVS kostenfrei bestellen